Montag, 5. Dezember 2011

Derry Hannam


"The number of 14-24 year-olds in England who are self-harming so seriously that they require hospitalisation has nearly doubled in the last 10 years. 2000/2001 it was 22,000 - 2010/2011 it was 38,000!!! And what about the many more who never get to hospital?

What a system - we have inspectors and league tables to drive the teachers crazy - the 11+ (still exists in quite a few places), SATs, GCS...Es and A levels to drive the kids crazy and make over half of them feel useless - and then when it's too late we start talking about the need for 'healthy schools', 'well-being' and 'happiness in schools', and that 'we must do something' about youth unemployment.

It's all enough to make any intelligent person self-harm with frustration!!! Where is my nearest A&E department? Whoops they've all been closed in the cuts."


Derry Hannam:
Researcher/Adviser/Inspector/Consultant in the field of educational development and the creation of new learning systems.
and posts like that
are not availeble in germany, although it is postet ad youtube ... why?

Sonntag, 4. Dezember 2011

Choose Life - Trainspotting


John Hodge
Choose Life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television, choose washing machines, cars, compact disc players and electrical tin openers. Choose good health, low cholesterol, and dental insurance. Choose fixed interest mortage repayments. Choose a starter home. Choose your friends. Choose leisurewear and matching luggage. Choose a three-piece suite on hire purchase in a range of fucking fabrics. Choose DIY and wondering who the fuck you are on a Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit-crushing game shows, stuffing fucking junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pishing your last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up brats you spawned to replace yourself.

Choose your future.

Choose life.


Steve Jobs Says This Will Be Your Greatest Life Revelation

"When you grow up you tend to get told the world is the way it is and you're life is just to live your life inside the world. Try not to bash into the walls too much. Try to have a nice family, have fun, save a little money.That's a very limited life. Life can be much broader once you discover one simple fact: Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you and you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use.Once you learn that, you'll never be the same again."
http://gizmodo.com/5864320/this-is-steve-jobs-greatest-life-revelation

Samstag, 3. Dezember 2011

Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

"Weltweit starren Manager fassungslos auf die brasilianische Firma Semco, eine sehr breit aufgestellte Dienstleistungsfirma, die von Industrieequipment bis zu Postlösungen in diversen Feldern tätig ist: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Respekt als Erfolgsrezept
Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.

Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

Es geht Semler um ein neues Verständnis von Arbeit: Eine Firma ist ein Gemeinschaftsprojekt, im besten Fall eine geteilte Leidenschaft. Die Gesellschaft hat uns das allerdings anders beigebracht, wir sollen uns als Steinmetze, Maler und Hilfsarbeiter sehen, nicht als Kathedralen-Schöpfer. Bei Semco sind die Mitarbeiter essenzieller Teil eines Ganzen, sie sind Mit-Schöpfer, nicht bloß ein Rädchen im System. Sie haben Ideen, sie verstehen ihre Arbeit, sie wissen, was sie wert ist.

Vertrauen statt Kontrolle
Aber unsere Personalchefs glauben noch immer, dass man Angestellte kontrollieren muss, über Stechuhren, feste Arbeitszeiten, Produktivitäts-Reports und Email-Spionage. Semco hat das alles aufgegeben und die Kontrolle durch Vertrauen ersetzt - und mal im Ernst: Wer will eigentlich mit Leuten zusammenarbeiten, denen man nicht trauen kann?

Für Semler ist der Kontrollwahn der meisten Unternehmen einfach nur noch verrückt. Seine Mitarbeiter erziehen ihre Kinder und wählen Gouverneure, es sind erwachsene Menschen, die selbst am besten wissen, was sie möchten und brauchen.

"Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: 'Du bist fünf Minuten zu spät' oder 'warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?' [...] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.

Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro - sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich", erklärt Semler seltsam einleuchtend.

Keine Hierachie, dafür Teams
Semco ist etwas, dass es laut dem Menschenbild heutiger Manager eigentlich gar nicht geben dürfte. Und wenn doch, dann dürfte es nicht funktionieren. Tut es aber. Drei Fragen hört Semler immer wieder: Macht ihr das wirklich so? Funktioniert es ganz im Ernst? Und: Was jetzt?

Die ersten zwei sind einfach zu beantworten: "Wir machen das jetzt seit 25 Jahren, so ziemlicher jeder, den es wirklich interessiert, ist hergekommen, um zu sehen, ob es wahr ist. Und unsere Zahlen sind über jeden Zweifel erhaben", sagt Semler selbstbewusst.

Für ihn ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen - und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.

"Wenn man es sich genauer ansieht, muss man feststellen, dass das traditionelle System nicht funktioniert. Und das ist der Anreiz, sich nach etwas anderem umzusehen" - so einfach sieht Semler das.

Doch es fehlt vielen Unternehmern noch immer schwer, die Kontrolle loszulassen. Denn heutige Firmen sind nicht aufgebaut wie Orte des Schöpfens, sondern wie das Militär: mit einer hierarchischen Machtstruktur, mit Befehlsgebern und -empfängern. Semco hingegen ist in konzentrischen und durchlässigen Kreisen aufgebaut, es gibt keine Arbeitstitel, keine festen Büros. Niemand muss zur Arbeit kommen, ob von zu Hause, aus dem Dschungel oder einem Cafe an der Strandpromenade gearbeitet wird, ist den einzelnen Mitarbeitern und Teams selbst überlassen.

Diese Teams sind das Herzstück von Semco. Die Menschen arbeiten in Gruppen, die jeweils ein Produkt oder ein Zwischenprodukt selbstständig fertigstellen. Wie sie das machen, in welcher Zeit und mit welchem Geld, das ist ihre Sache. Wer zwischendurch schlafen will, geht einfach in den Firmengarten und legt sich für ein paar Stunden in die Hängematte - wer müde ist, macht ja eh nur Fehler.

Die Firma ohne Personalabteilung
Semco hat 3000 Mitarbeiter, aber keine Personalabteilung, da steht dem traditionellen Unternehmer der Angstschweiß auf der Stirn. Wer stellt diese Leute ein? Wer überprüft die Leistung?

Das machen die Angestellten alles selbst. Stellt ein Team fest, dass eine neue Person gebraucht wird, schreibt sie im Intranet der Firma ein entsprechendes Meeting aus. Das ist natürlich freiwillig: Alle können kommen, keiner muss.

"Wir wollen nicht, dass irgendwer in etwas verwickelt wird, was ihn nicht interessiert, deshalb sind alle Meetings freiwillig. Das heißt die Meetings werden bekanntgegeben und wer interessiert ist, kann und wird vorbeikommen und soll in dem Moment den Raum wieder verlassen, wenn es anfängt, ihn zu langweilen", erklärt Semler die Meeting-Philosophie.

Leute, die mitten in einem Meeting gehen, weil es sie langweilt - das würde so manchen Vorgesetzten in den Wahnsinn treiben. Aber bei Semco sollen eben nur die Menschen eine Entscheidung treffen und tragen, die es unmittelbar angeht und interessiert.

Auf so einem Meeting könnte zum Beispiel beschlossen werden, dass neuer Mitarbeiter gebraucht wird und was er oder sie können muss. Dann wird gemeinschaftlich eine Annonce geschrieben, und sobald die Bewerbungen kommen, werden sie im Team aufgeteilt: Jeder, der möchte, nimmt einfach ein paar mit nach Hause und bringt die interessantesten dann wieder mit. Statt Vorstellungsgesprächen gibt es ein Gruppengespräch mit allen Kandidaten gleichzeitig - auch hier darf kommen, wer will.

Die einzigen Mitarbeiter, die regelmäßig formal bewertet werden, sind jene in Entscheidungs-Positionen - und zwar von allen anderen. Sollte einer dieser Manager wiederholt schlechte Bewertungen kriegen, geht er für gewöhnlich von selbst.

Gruppenzwang
Tatsächlich regeln die Teams fast alles unter sich. Macht jemand keinen guten Job, so wird das im Team diskutiert, oder ein Meeting einberufen. Wer sich ein hohes Gehalt zuteilt, erhöht damit auch die Erwartungen des Teams und den Leistungsdruck. Aber auch die Mitarbeiter haben mittlerweile ein anderes Verhältnis zur Arbeit: Wenn jemand einen Haufen Geld verdient, die ganze Woche eigentlich nur Golf spielt, aber trotzdem einen guten Job macht und seine Aufgaben erledigt - wen kümmert's dann? Was zählt, ist das Ergebnis.

Eine Studie von CNN hat festgestellt, dass die Mitarbeiter bei Semco eine sehr viel gesündere Balance zwischen Privatleben und Beruf haben, sich mehr Zeit für Beziehungen, Kinder und Hobbys nehmen, aber gleichzeitig auch ungewöhnlich hohen Einsatz und bemerkenswerte Leistungen im Beruf zeigen. Nicht trotz, sondern wegen der Freiheiten. Für Semler ist das wenig verwunderlich: Menschen müssen sich entfalten können, um ihr Potenzial optimal einzubringen.

Und es funktioniert
Semler ist sich sicher: Sein Konzept funktioniert überall. Er selbst hat es in Fabriken ebenso eingesetzt, wie in IT-Büros. Tatsächlich ist es eigentlich andersherum - es funktioniert überhaupt nur so. Unsere derzeitige Arbeitswelt mit ihren Burn-Out-Syndromen, mit Mobbing, Stress, Magengeschwüren und Depressionen funktioniert nämlich eben nicht, sie ist fortgesetzter Wahnsinn.

Es wird Zeit, dass wir eine Gesellschaft erschaffen, in der Beruf wieder mit Berufung und Leidenschaft assoziiert wird, nicht mit Sklaverei und Ausbeutung. In der Menschen wieder freie Entscheidungen treffen können und mit Respekt behandelt werden. In der Privatleben und Arbeit gleichwertig sind – auch für die Vorgesetzten. Es wird Zeit für das 7-Tage-Wochenende!
Von Ricardo Semmler sind mehrere Bücher erschienen darunter: "The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century" und "Das Semco System: Management ohne Manager"."
http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html

Freitag, 2. Dezember 2011

Gehorsam

"Gehorsam wird häufig ganz subtil eingefordert – durch Blicke, Gesten, Körperhaltung (ohne Worte) – so dass meist nur der Angesprochene es merkt und reagiert – UND vielleicht gar nicht mehr realisiert, was da passiert. "familylab.de

und meiner Meinung nach auch óft, ohne dass derjenige, der die GEwalt ausübt, das merkt ...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

The 5 Best Toys of All Time

"Here at GeekDad we review a lot of products — books, toys, gadgets, software — and I know it’s impossible for most parents to actually afford all of the cool stuff that gets written up. Heck, most of us can’t afford it either, and we’re envious of the person who scored a review copy of a cool board game or awesome gizmo. (Disclosure: that person is probably me.) So while we love telling you about all the cool stuff that’s out there, I understand that as parents we all have limited budgets and we sometimes need help narrowing down our wishlists.
So to help you out, I’ve worked really hard to narrow down this list to five items that no kid should be without. All five should fit easily within any budget, and are appropriate for a wide age range so you get the most play out of each one. These are time-tested and kid-approved! And as a bonus, these five can be combined for extra-super-happy-fun-time.

Evaluation von Offenen Unterricht


Falko Peschel geht in seinem Buch „Offener Unterricht“ (Baltmannsweiler, 5. Auflage, 2009 - S. 215 bis 235) auch auf die Problemtatik der Evaluation und Implementation von Offenen Unterricht ein.
Seiner Ansicht nach, „verdient fast alles, was in der Schule als 'offener Unterricht' gehandelt wird, dieses Etikett gar nicht.“ Also kann auch keiner die Leistungsfähigkeit, die Effizienz der Metode evaluieren. Die stundenweise Öffnung von Unterricht genügt nicht den Ansprüchen eines Offenen Unterrichts und kann ebenfalls nicht als Referenz herangezogen werden. In seinem Buch will Peschel zeigen, dass „bisland noch keinerlei aussagekräftige Evaluation offenen Unterrichts gegeben hat und selbst die wenigen ernst zu nehmenden Studien nur sehr begrenzt Schlüssel zulassen“.
Die bisherigen Untersuchungen zielen vor allem auf einen kognitiven Lernzuwachs hin und nicht so sehr auf soziale und Persönlichkeitsentwicklung. Wenn ich also das falsche Maßstab nehme, dann kann ich nur zu uneinheitlichen Ergebnissen kommen. Die alte Problematik der Birnen und Äpfel.
Peschel kommt wiederholt zu dem Schluß, dass es keine oder fast keine Freiarbeit gibt: „Im Grunde existiert Freie Arbeit als durchgehendes Konzept auch in 'Freiarbeitsklassen' also gar nicht.“
Er selbst hat aufgrund von verschiedenen Evaluationsinstrumenten, die eher einen Kompetenzzuwachs als einen kognitiven Lernzuwachs messen, in seinen Klassen die Möglichkeit zu sehen, dass „in der Regel höhere Fachleistungen messbar“ sein könnten. Die größere Selbstständigkeit, Sozialkompetenz und allgemeine Reife der Kinder, die in seinem Offenen Unterricht kennengelernt haben, könne man „nur vor Ort in der Klasse spüren“.
Auch bei Schülerbefragungen sticht das Argument, dass die befragten Schüler noch keinen Offenen Unterricht selber in der Reinform erlebt haben – und deswegen auch nicht Stellung dazu nehmen können. Bei Einzeldarstellungen, z.B. von Olivier Keller (1999 - „Denn mein Leben ist lernen“) wird ein fast romantischer Kindheitsbegriff zur Allgemeingültigkeit erhoben, in dem die Abwesenheit von Schule als lernförderlich gesehen wird. Es gibt auch genügend Kinder in Deutschland, die sich der Schulpflicht entziehen und sie werden in der Mehrzahl nicht tolle Persönlichkeiten, die in vielen Bereichen Kompetenzen entwickeln.
Peschel sagt, dass, nach seiner Meinung und nach seinen eigenen Beobachtungen, ein klaren methodischen Vorteil des Offenen Unterrichts erkennbar sein kann. Und weiter heißt es: „Bevor diese Annahme bestätigt werden kann, muss aber einmal der Anteil an Offenen Unterricht in unseren Schulen so vergößert werden, dass die Relevanz und Effektivität dieses Unterrichts durch qualitative und quantitative Verfahren bewiesen werden kann.“ Also bevor man empirische Ergebnisse hat, sollte man den Offenen Unterricht flächendeckend einführen und die positiven Erfahrungen führen dazu, dass auch die Kritiker des Offenen Unterrichts irgenwann überzeugt werden - „wenn dies ihr Menschenbild zulässt“